Wilde Blütenbällchen

Heute gibt’s mal kein Kraut&Küche-Video, dafür aber eines meiner Lieblingsrezepte aus der wilden veganen Küche.
Diese Blütenbällchen sehen nicht nur hübsch aus und sind ein Hingucker auf jedem Buffet. Sie sind auch ganz schnell
gemacht. Je nach Jahreszeit eignen sich alle essbaren Blüten, die da draußen so wachsen: Löwenzahn, Veilchen, Ringelblume,

Heckenrose, Schnittlauch, Borretsch, Klee, Beinwell… Nur Finger weg von Pflanzen, die ihr nicht kennt.

Es gibt nämlich auch ganz hübsche Blüten, die leider nicht so gut bzw. gar nicht verträglich sind. Also Hände weg von Maiglöckchen,
Hahnenfuß und Schöllkraut. Lieber vorher noch mal ins Bestimmungsbuch gucken.

Für meinen Bällchen hier habe ich übrigens Blüten von Rotklee, Beinwell und Löwenzahn gesammelt. Und das braucht ihr sonst noch:

Für etwa 30 Bällchen:

200 g Tofu (eventuell vorher mit einem Brett etwas auspressen)

2 gute EL Mandel- oder Mischnußmus

1 TL Öl (Olivenöl oder Kräuteröl nach belieben. Ich habe hier Knoblauchöl verwendet.)

1/2 TL Salz

1 kleine Hand voll Wildblüten

So geht’s:

Die Blüten waschen und trocken schütteln, abzupfen und vorsichtig fein hacken. Alle anderen Zutaten mit dem Stabmixer pürieren. Die Blüten vorsichtig unterkneten.

Aus der Bällchenmasse kleine Kugeln formen. Je nach Geschmack in gehackten Blüten wälzen oder gleich hübsch anrichten und einige Blüten darüber streuen.

Die Bällchen halten sich im Kühlschrank ein  bis zwei Tage, können also prima vorbereitet werden.

 

Viel Spaß beim Nachmachen, guten Appetit und sonnige Maitage wünscht euch

Dietlind

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